Lateral führen

Das Umfeld von Unternehmen wird immer komplexer, Prognosen werden unsicherer. Die Anforderung an fachliche Führungsaufgaben ist einerseits, Stabilität auf der Beziehungsebene zu gewährleisten und andererseits, permanente Veränderungen auf der Sachebene voranzutreiben. Ein Widerspruch – wohl kaum, wenn man die sachliche Ebene als strategische Ausrichtung sieht mit allen Implikationen: Wollen (Motivation) – Wissen (Erfahrung) – Können (Verhalten) – Dürfen (Kultur) – Sollen (Ziele), die sich auch auf der Beziehungsebene auswirken. In diesem Seminar wird der Teilnehmer professionalisiert, Komplexität und Beschleunigung mitzugestalten, indem die richtige Ebene notwendiger Veränderungen identifiziert und zielorientiert genutzt wird.

Ziele

Die Teilnehmer werden sich über Unterschiede der fachlichen Führung im Vergleich zur disziplinarischen Führung bewusst und lernen Methoden kennen, dies zu bewerkstelligen. Ihre Funktion als Coach der Mitarbeiter erhält dabei besondere Bedeutung.

Inhalte

  • Entwicklung eines modernen Führungsverständnisses (klassische Führungsaufgaben, situative Führung, Führungsgrundsätze des eigenen Unternehmens)
  • Motivation der Mitarbeiter nutzen und erhalten – denn die Mitarbeiter sind motiviert!
  • Die Funktion der Führungskraft als Coach und Prozessbegleiter
  • Der Umgang mit dem eigenen Harmoniebedürfnis – denn Coaching auf der Einstellungsebene tut weh
  • Gesprächstechniken im Mitarbeitergespräch (Nutzen der Fragetechnik zur Anregung der Selbstreflexion, lösungsorientierte Formulierungen etc.)
  • Anwendung basaler Coaching-Methoden (Visualisierungstechniken, Entdeckung und Nutzung von Ressourcen, Zukunftsorientierung etc.)
  • Effizienz verschiedener Lernmodelle (Fehler, Erfolg, Modell, Dissonanz...)
  • Entdeckung und gezielte Förderung von Ressourcen bei dem Mitarbeiter
  • Umgang mit psychodynamischen Effekten: Störungen, Verweigerungen, Desinteresse
  • Konfliktmanagement: Ursachen analysieren, Handlungsabsichten transparent machen, Konflikte im Einzelgespräch lösen ohne gegenseitigen Gesichtsverlust, Win-Win-Lösungen umsetzen
  • Operationalisierung qualitativer (Förder-)Ziele (z.B. Steigerung der Teamfähigkeit oder Verbesserung der Außendarstellung)
  • Ziele erreichen: Maßnahmenplan, Nachkontrolle, Coaching

Methoden

  • Kurz-Inputs, Praxisbeispiele und Diskussionen, Gruppenarbeit
  • Simulationen und Rollenspiele (mit Video-Feedback) zwecks Verinnerlichung und Übung

 

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