Testverfahren

SCG Selbstprofil®

Einsatzbereiche

Eignungsdiagnostik (Auswahlverfahren, Potentialanalyseverfahren, Orientierungs-verfahren), Personalentwicklung (Führung, Vertrieb, Persönlichkeitsentwicklung, Konfliktmanagement, Stressmanagement), Einzelcoaching, Karriereberatung. In allen Einsatzbereichen wird das SCG Selbstprofil® als ergänzendes Instrument eingesetzt.

Inhalte

Das SCG Selbstprofil® beinhaltet berufsbezogene, nicht das Privatleben berührende Fragen. Damit wird die Praxisrelevanz für oben beschriebene betriebliche Einsatzbereiche sichergestellt. Das SCG Selbstprofil® beinhaltet fünf Themen, operationalisiert durch 16 Skalen. Die Themenbereiche sind wie folgt gekennzeichnet: Aktion treibend, Impulse gebend, Gemeinsam Ziele anstrebend, Ausgleichen und Gewissenhaft.

Die individuelle Merkmalsausprägung einer Person in den Skalen ist im beruflichen Kontext zu bewerten (Stellenbeschreibung, berufliche Ziele etc.), d.h.: es hängt von der entsprechenden Position und Funktion ab, inwieweit eine hohe bzw. niedrige Ausprägung der Merkmale vorteilhaft ist. Um einschätzen zu können, welche Skalen förderlich für die entsprechende Stelle sind, können übergeordnete Begrifflichkeiten im äußersten Kreis des Ergebnisprofils genutzt werden: Verkaufen, Managen, Beraten, Zusammenarbeiten, Optimieren, Konsolidieren.

Ergebnisprofil

1. Impulse gebend

  • Handlungsorientierung – die Neigung, Beabsichtigtes zügig in Handlung umzusetzen, auch in unsicheren risikoreichen Situationen
  • Gestalten – die Bereitschaft zu und Orientierung im Handeln an der Möglichkeit, gestalterisch Einfluss zu nehmen (etwa auf Prozesse, Strukturen, …)
  • Beanspruchung – die Bereitschaft zu kontinuierlich höherer Anstrengung
    Anschluss – die Orientierung im beruflichen Handeln an der Möglichkeit informeller Kontaktpflege und Networking

2. Gemeinsam Ziele anstrebend

  • Anschluss – siehe Thema Impulse gebend
  • Wertschöpfung – Orientierung beruflichen Handelns an der Wirkung auf Unternehmensergebnisse bzw. zu beeinflussende betriebswirtschaftliche Kennzahlen
  • Persönliche Entwicklung – die Orientierung beruflichen Handelns an der Möglichkeit der persönlichen Kompetenzerweiterung
  • Hilfsbereitschaft – die Orientierung im beruflichen Handeln an der Option selbstloser Unterstützung, gepaart mit hohem Gespür für die Einstellung und Bedürfnisse anderer Personen
  • Kooperation – die Orientierung im beruflichen Handeln an der Möglichkweit von Teamkonsens und Integration aller Beteiligten

3. Ausgleichend

  • Kooperation – siehe Thema gemeinsam Ziele anstrebend
  • Selbstaufmerksamkeit – kritische Selbstreflektion und Selbstregulation des eigenen Verhaltens im Hinblick auf die eigene Wirkung im betrieblichen Kontext
  • Feedback – das Interesse einer Person an stetiger Rückmeldung zu ihren Arbeitsergebnissen und der Anerkennung positiver Leistung. Ausrichtung des Handelns an der Möglichkeit, Rückmeldefrequenz zu erhöhen

4. Gewissenhaft

  • Sicherheit – die Ausrichtung beruflichen Handelns an der Möglichkeit, Konstanz und Kontinuität im beruflichen Umfeld zu erhalten
  • Lageorientierung – die Neigung zur Konzentration auf eine umfassende Analyse potentieller Ursachen und Handlungsalternativen

5. Aktion treibend

  • Geld & Status – die Ausrichtung beruflichen Handelns an der Möglichkeit, hohe finanzielle Vorteile und gesellschaftliche Anerkennung zu erlangen
  • Karriere – die Orientierung im beruflichen Handeln an der Möglichkeit eines beruflichen Aufstiegs in der Hierarchie
  • Wettbewerb – Orientierung im beruflichen Handeln und insbes. im Ausmaß der Anstrengung am Leistungsvergleich mit anderen Personen bzw. deren Maßstäben
  • Einfluss – Orientierung im beruflichen Handeln an der Option, Führungs- und Steuerungsaufgaben auszuüben, Freude an der damit einhergehenden Verantwortung
  • Handlungsorientierung – siehe Thema Impulse gebend
  • Gestalten – siehe Thema Impulse gebend

in Überarbeitung

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